Harry Horn – Malerei, Grafik u. Monotypie

In der künstlerischen Arbeit des Malers und Grafikers Harry Horn dominieren Landschaften und Stadtansichten. Dabei stehen die Ölmalerei und die Kaltnadelradierung im Mittelpunkt des künstlerischen Schaffens. Horn ist ein technisch exellenter Künstler, in dessen Arbeiten alle guten Eigenschaften eines sensiblen, erfindungsreichen und zugleich menschlich liebenswürdigen Mannes zutage treten. Seine zierlich radierten Ansichten – akribisch mit Farbe behandelt – bezeugen sein tiefes Empfinden für den Stimmungsgehalt des Landschaftlichen. Seine Darstellungen beeindrucken durch ihre poetische Stimmung, klar und überschaubar komponiert, widerspiegeln sie eine ungewöhnliche Sensibilität in der Stilistik seiner Werke. Seine Vorliebe für eine kontrastreiche Abstufung der Bildzonen erinnern an Casper David Friedrich. Wälder und Seen, Äcker und Wiesen – alles liegt in dunstiger Atmosphäre. Die Luft ist mit Wasser getränkt und die Sonne wirft lichtgelbe Reflexe. Weihin strecken sich die Feldberger Seen mit ihren verschwimmenden Ufern. Die Dächer der Dörfer treten nur undeutlich hervor. Das ganze Land hat etwas Schwermütiges und doch wieder Beruhigendes. Die Wege gesäumt mit übervollen Apfelbäumen, das glitzern der kristallklaren Seen, die sich im Wind wiegender Felder – alles steht in der vollen Sonne – um bald darauf in einem grauen schleierhaften Dunst zu tauchen. Ist die Stimmung oft elegisch, neigen die Farben zur Schwere und Trübung. Es ist das persönlich empfundene Landschaftsideal des Künstlers, von dessen Kraft er überzeugt, den Betrachter an der erfüllten Sehnsucht nach Harmonie teilhaben lässt. Harry Horn mag die Bildersprache, die zum einen einer natürlichen Empfindung zu schönem Ausdruck verhelfen, zum anderen durch Aufrichtigkeit bei der Suche nach schlichter Wahrheit dem Betrachter den Weg in die Kunsterkenntnis ebnen hilft. Mit seinen Arbeiten gelingt es Harry Horn überzeugend, die tiefe Verbindung von Seele und Rationaltät herzustellen, die nicht selten in unser heutigen Zeit verloren geht. Seine Bildfindungen sin alles andere als kritiklose Heile-Welt-Darstellungen. Sie entfachen Sehnsüchte, die nachdenklich unsere Zeit reflektieren und dem eigenen Handeln auf Zeit Konsequenz verleihen, bevor der Alltag von den Anfängen einer richtig gewählten Besinnung Besitz ergreift und wir uns entfernen von jenen Wahrheiten, nach denen wir uns so sehr sehnen, deren Verlust wir jedoch bedenklicher Weise oft nur tatenlos bedauern……….
Hubert Ilchmann, Thomsdorf, 27. März 2004

H.Horn
“ Landschaft bei Carwitz „
Öl auf HF
3-teilig
600,–Euro

H.Horn
Ostsee III
Öl auf HF
30 x 40 cm
Preis 350,– Euro

H.Horn
Koppel b. Thomsdorf
Öl auf HF
27 x 21 cm
Preis 240,– Euro

H.Horn
“ Alt Berlin “ 2012
Öl auf HF
38 x 26 cm
Preis 350,– Euro

H.Horn
Acker
Öl auf HF
39 x 30 cm
Preis 350,– Euro

 



H.Horn “ Zansenblick “ Reproduktion, gerahmt 160,– Euro

 


H.Horn
Weg nach Carwitz
Monotypie
180,– Euro

 

 

H.Horn
Landschaft bei Thomsdorf
Monotypie
100,– Euro

 

H.Horn
Berlin Buchholz
Monotypie
180,– Euro

 

H.Horn, Monotypie “ See bei Mechow “ 200,– Euro

Technik : Kaltnadelradierung,
Blatt: 25,–Euro
gerahmt: 60,–
Kaltnadelradierung Straße in Carwitz 24 x 30 cm gerahmt 60,--

Kaltnadelradierung
“ Straße in Carwitz “ 24 x 30 cm
gerahmt 60,– Euro